Samstag, 2. Juni 2012, 20.15 Uhr – Cholechäller

Musik aus den Ländereien der Habsburger

Akiko Kanamaru und Christof Mohr spielen mit ihren zwei Celli Musik vom 12. bis zum 18. Jahrhundert.

In diesem Konzert kommt Musik von der Zeit des Beginns der Habsburgerdynastie bis zu einem der Höhepunkte dieser Herrscherfamilie, der Zeit Maria Theresias in Wien, zur Aufführung. Da die Habsburger grosses Geschick in der Machterweiterung mittels Heirat besassen, umfasste Ihr Reich viele mitteleuropäische Länder. So erklingt Musik aus Deutschland, Flandern, Spanien, Italien, Österreich und Frankreich. Vieles ist für zwei Violoncelli arrangiert, weil dieses Instrument erst seit ca. 400 Jahren in Gebrauch ist.

 

Die Musik aus Italien, Frankreich und Österreich hingegen ist grösstenteils original, da Ende des 18. Jahrhunderts eine grosse Entwicklung des Violoncellos stattfand, die in einer grossen Zahl hervorragender Spieler und Kompositionen eine Niederschlag fand.

 

Akiko Kanamaru und Christof Mohr, beide Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich, spielen seit mehr als 20 Jahren regelmässig Programme für zwei Violoncelli. In dieser Zeit wurden einige Kompositionen eigens für sie geschrieben, und in unzähligen Konzerten erweiterten sie ständig ein Repertoire, das abseits des Mainstreams des Musikbetriebes eine wachsende Anzahl von Anhängern und Hörern findet.

 

 

 

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